Heimzeitschrift (Diakonie Hofgarten-Carrée SoSe14)

Inhaltsverzeichnis


1. Unser Hofgarten-Carrée-Projekt

 

1.1. Die Projektidee

 

Im Zuge des Service Learning Seminars an der Universität Augsburg im Sommersemester 2014 realisierte unsere Gruppe das Hofgarten-Carrée-Projekt, indem wir eine Zeitschrift für das Wohnheim Diakonie Augsburg erstellten. Sinn und Zweck eines Service Learning Seminars ist es, den Studierenden sowohl die Theorie nahe zu legen, als auch diese in der Praxis umzusetzen. Jedoch soll jede praktische Übung einen sozialen Nutzen erfüllen beziehungsweise einen gesellschaftlichen Bedarf decken. Unsere Aufgabe bestand darin, für die Bewohner der Diakonie Augsburg eine Zeitschrift zu erstellen, welche nur für interne Zwecke gedacht ist und den Bewohnern als Unterhaltung dienen und gleichzeitig ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln soll. Die Studierenden sollen dabei einerseits die Organisation solch eines Projekts erlernen und ihre Selbstständigkeit ausbilden, als auch das Arbeiten im Team und den Umgang mit Projektpartnern fördern. Vor allem bei diesem Projekt stehen junge Studierende einer eher älteren Lesergruppe gegenüber, an welcher sich die Zeitschrift verständlicher Weise zu orientieren hat. Aber eben genau solche Aufgaben zu lösen und eigenständig mit der Gruppe einen Weg zu finden, ist der Gedanke des Service Learning Seminars.

 

Das Hofgarten-Carrée-Projekt ist schon in seiner zweiten Runde. Bereits 2013 wurde ebenfalls im Rahmen eines Service Learning Seminars eine Zeitschrift für das Wohnheim erstellt. Diese erhielt sowohl von den Bewohnern wie auch von den Mitarbeitern ein positives Echo, weshalb der Wunsch nach einer weiteren Ausgabe da war. Unserer Gruppe war es deshalb wichtig, uns beim Erstellen der Zeitschrift einerseits an der gut angekommenen ersten Ausgabe zu orientieren und anderseits, ihr eine persönliche Note zu verleihen und herauszukristallisieren, dass wir ein neues Team mit teilweise anderen Ideen sind. Es wäre deshalb eine große Freude für uns, wenn unsere Ausgabe der Hofgarten-Carrée-Zeitschrift ebenso viel Gefallen findet und im nächsten Jahr eine weitere Ausgabe durch eine wieder neue Gruppe erscheint.

 


1.2. Unser Projektpartner

 

Inmitten der Innenstadt Augsburg öffnete 2007 das Hofgarten-Carrée des Diakonischen Werks Augsburgs, welches mit einer Service-Wohnanlage und einem Pflegebereich ausgestattet ist. Den Namen erhielt die Wohn- und Pflegeeinrichtung durch den nicht weit entfernten Hofgarten. Den Bewohnern wird von den Betreuern geholfen, wo Hilfe benötigt wird. Trotzdem wird versucht, ihnen weiterhin einen weitestgehend eigenständigen Alltag zu ermöglichen. Im Pflegebereich stehen insgesamt 63 Plätze zur Verfügung, aufgeteilt in Einzelzimmer, Premium Einzelzimmer und Doppelzimmer. Zu dem modernen Pflegecomfort gehört eine Vollversorgung, bei welcher die Bewohner in den meisten Punkten weiterhin Mitspracherecht behalten. Im Service-Wohnen-Bereich haben die Senioren die Möglichkeit, völlig eigenständig zu wohnen und individuell zu leben und nur bei entsprechendem Bedarf Pflege-Dienstleistungen des Diakonie-Werks in Anspruch zu nehmen.

Für die Unterhaltung der Bewohner wird ebenfalls gesorgt, so beispielsweise durch gemeinsame Spielnachmittage, Tischkegeln oder Ausflüge. Dies soll das gegenseitige Kennenlernen der Bewohner und das Gemeinschaftsgefühl fördern. Zudem befindet sich im Innenhof des Hofgarten-Carrées eine hauseigene Grünanlage, welche für Sommerfeste und ähnliches verwendet wird. 

Unsere Ansprechpartnerin im Hofgarten-Carrée ist Frau Jutta Wild, welche für die Einrichtungsleitung zuständig ist. Auch im Jahr davor war sie die Ansprechpartnerin für die Studierenden und ist weiterhin voller Engagement, das Hofgarten-Carrée-Projekt weiter voran zu führen. 

 

Das Hofgarten-Carrée ist eine der insgesamt 35 Einrichtungen der Diakonie Augsburg. Neben der Seniorenbetreuung bietet die Diakonie auch Unterstützung und Beratung für Kinder, Jugendliche, Familien und weiteren Menschen an, die Hilfe benötigen. Im Jahre 1895 entstand der Verein für Innere Mission, welche als Grundstein der Diakonie Augsburg gilt. Im Laufe der Zeit erhielt der Verein immer mehr Unterstützung und konnte dadurch auch schlechtere Zeiten überstehen und weiterhin seine Aufgaben ausbauen und die soziale Arbeit voran bringen. Der Leitsatz der Diakonie,„Stark für Menschlichkeit“, dient als Orientierung für all die Mitarbeiter und freiwilligen Helfer und wird täglich in ihrer gemeinsamen Arbeit umgesetzt. In der Hoffnung, den Hilfebenötigenden helfen zu können.


Weitere Informationen findet ihr unter:


2. Projektablauf

 

2.1. Start des Projekts (SS 2014) 


Da unsere Ausgabe der Zeitschrift für das Hofgarten-Carrée Augsburg bereits die zweite seiner Art ist, war die Einrichtungsleiterin Frau Jutta Wild auf die bevorstehenden Maßnahmen vorbereitet. Aufgrund der Tatsache, dass die vorherige Ausgabe im Jahr 2013 großen Gefallen bei den Mitarbeitern und Bewohnern gefunden hat, orientierten wir uns an inhaltlichen als auch gestalterischen Aspekten an dem Vorgänger. Bei dem ersten gemeinsamen Treffen unserer Gruppe mit Frau Wild überlegten wir gemeinsam, welche Punkte wir aus der ersten Ausgabe übernehmen und welche verbesserungswürdig sind. Zudem legten wir uns sogleich auf ein Thema fest, welches als roten Faden für unserer Zeitschrift dienen soll. Da die Zeitschrift zum Teil den Zweck erfüllen soll, dass die Bewohner sich untereinander besser kennen lernen, vereinbarten wir mit Frau Wild zwei der Bewohner zu interviewen, um ihre Geschichte in unserer Zeitschrift zu präsentieren.
Die Zeitschrift hat nun nach zwei Ausgaben eine einigermaßen allgemeine inhaltliche Gliederung, an welcher sich zukünftige Studierende orientieren können. Von der Gestaltung her weicht unsere Ausgabe in vielen Punkten von der ersten ab, da sich das Layout teilweise nach dem jeweils ausgewählten Thema richtet. Dies wurde in Absprache mit Frau Wild entschieden, welche uns grafische Gestaltungsfreiheit überlies.
 

2.2. Projekt-Zeitplan


Innerhalb des Service Learning Seminars wurde uns die Aufgabe erteilt, für unser Projekt mit Hilfe eines Gantt-Diagramms einen allgemeinen Zeitplan für den kompletten Ablauf zu erstellen. Dies stellte sich als sehr hilfreich heraus, da wir so von Anfang an einschätzen konnten, wie lange wir für welchen Bearbeitungsteil benötigen werden. Aufgrund der Tatsache, dass alle unsere Gruppenmitglieder einen engen persönlichen Zeitplan haben, konnten wir das Gantt-Diagramm nach unseren eignen Freizeiten und Bedürfnissen erstellen und somit auf jedes Gruppenmitglied Rücksicht nehmen. Des Weiteren half es, für gewisse Aufgaben eine Art Deadline zu setzten, um am Ende mit allem rechtzeitig fertig zu sein. 

2.3. Erstes gemeinsames Treffen


Unser erstes Treffen mit unserer Projektpartnerin Frau Wild war gleichzeitig auch der Beginn unserer Zeitschrift. Nach einem interessanten Gespräch über das Hofgarten-Carrée und die Zeitschrift aus dem letzten Jahr, fingen wir an unsere persönlichen Vorstellungen hinsichtlich der neuen Zeitschrift zu äußern. So gleich einigten wir uns darauf, unsere Zeitschrift quasi als 2. Auflage der vorherigen zu betiteln und dem entsprechend uns teilweise an dem vorherigen Stil zu orientieren. Unsere Projektpartnerin erzählte uns noch, welche Artikel von den Bewohnern gerne gelesen wurden und auf was wir achten sollten beziehungsweise was wir vermeiden sollten. Dadurch konnten wir von Anfang an unsere Zeitschrift nach den Bedürfnissen und Wünschen unserer Leserschaft richten. Auch das Thema legten wir bei diesem ersten Treffen fest, so dass wir sofort mit der Arbeit an unserer Zeitschrift beginnen konnten.

 

2.4. Recherche und Artikelschreiben


Nachdem wir uns in Absprache mit Frau Wild für das Thema „Unser Leben in Augsburg“ entschieden haben, ging es nun darum die Zeitschrift auch mit Inhalt zu füllen. Durch Frau Wild erhielten wir die Information, dass nicht alle Bewohner ursprünglich aus Augsburg sind und einige sogar erst seit ein paar Jahren dort leben. Deshalb empfanden wir es als wichtig, die Stadt mit ihren schönsten Sehenswürdigkeiten und Persönlichkeiten zu präsentieren. Dem entsprechend beschließen wir, einen allgemeinen Artikel über Augsburg zu verfassen, über drei Sehenswürdigkeiten (Rathaus, Planetarium und Puppenkiste) als auch zwei Interviews mit Bewohnern des Hofgarten-Carrées mit einzubauen, um auch die persönlichen Lebenserfahrungen einzuflechten.
Für die Interviews fragte Frau Wild im Wohnheim herum, wer von den Bewohnern daran Interesse hätte. Nach kurzer Zeit fand sie zwei freiwillige Damen, mit denen wir jeweils sehr schöne und informative Interviews hielten konnten. Die drei Sehenswürdigkeiten teilten wir untereinander auf und statteten den Einrichtungen persönliche Besuche ab, um Informationen aus erster Hand zu bekommen. Auch diese Besuche waren mehr als hilfreich und wir konnten auch für uns persönlich neue Erfahrungen sammeln, die uns beim Erstellen der Zeitschrift halfen.
Nach weiteren Treffen mit Frau Wild entschieden wir uns ebenfalls dafür, über das Sommerfest im Hofgarten-Carrée einen Artikel zu schreiben. Eines unserer Gruppenmitglieder nahm deshalb an diesem Fest teil, um den Ablauf mitschreiben zu können und Fotos zu machen. 
Den Unterhaltungsteil unserer Zeitschrift (Sudoku, Rätsel und Bauernregeln) teilten wir ebenfalls untereinander auf und jeder recherchierte selbstständig für seinen Artikel.
Nichtsdestotrotz hat jeder von uns jeden Artikel gelesen und sein Feedback dazu gegeben, damit die Zeitschrift nicht nur den Wünschen unserer Projektpartnerin und unseren Lesern entspricht, sondern damit auch wir mit ihr voll und ganz zufrieden sind.
 
 

2.5. Layout, Korrekturlesen und Fertigstellung


Zu unserem Vorteil arbeiteten wir alle mit dem gleichen Schreibprogramm, wodurch unsere Artikel schon zu Beginn ein sehr ähnliches Layout hatten, mit welchem wir auch zufrieden waren. Als alle Artikel und Berichte fertig waren, glichen wir sie noch dem Layout entsprechend an, um eine gleichmäßige Gestaltung zu erhalten. Zu dem arbeiteten wir mit iCloud, wodurch wir zeit- und ortsunabhängig gemeinsam an unserer Zeitschrift arbeiten konnten. Zum Schluss lasen wir alle die fertige Zeitschrift nochmals durch, um Schreibfehler oder beispielsweise falsche Setzungen der Bilder zu vermeiden. Als die Zeitschrift druckfertig war, informierten wir uns in mehreren Copyshops nach den Preisen. Das beste Angebot erhielten wir von dem Uni-Copyshop, mit welchem auch unsere Projektpartnerin Frau Wild einverstanden war. Nach einer Absprache mit ihr konnten wir die Zeitung in den Druck geben und nach der ganzen Arbeit und Mühe unser Projekt in den Händen halten. 
 

3. Die Zeitschrift

 
Die Heimzeitschrift-Hofgarten-Carree ist im Sommer 2014 zum zweiten Mal erschienen. Da bereits ein Exemplar im Hofgarten-Carree erstellt wurde, galt es für uns das grundlegende Format aufzugreifen. Denn so kann unsere Zeitschrift als eine Fortsetzung wahrgenommen werden. Dennoch war es für uns im besonderen Maße bedeutsam, einige neue Aspekte aufzugreifen. So sollten neue und interessante Themen die Freude am Lesen erwecken und aufrechterhalten.

 

3.1. Titelthema

 
Wie bereits die erste Ausgabe der Heimzeitschrift-Hofgarten-Carrée sollte auch diese Ausgabe ein eigenes Titelthema besitzen. So wird ein einheitliches Bild hervorgerufen. Bei unserem ersten Treffen mit der Projektpartnerin Frau Wild, stellte sich schnell heraus, dass einige Bewohner des Hofgarten-Carree’s nicht ursprünglich aus Augsburg stammen. Daher entstand die Idee, die Fuggerstadt Augsburg als Titelthema zu verwenden. So können einige interessante Fakten vermittelt werden. Darüberhinaus war unsere Projektpartnerin sehr an den Sehenswürdigkeiten der Fuggerstadt interessiert. Diese würden sehr wahrscheinlich dem Interesse der Leser entsprechen. Von diesen ersten Überlegungen entwickelte sich durch weiteres Brainstorming das Titelthema „Unser Leben in Augsburg“. Da die Zeitschrift auf die Bewohner des Hofgarten-Carrées abgestimmt werden soll, war es für uns im besonderen Maße wichtig, die Bewohner mit einzubinden. Dafür erschien uns das Thema „Unser Leben in Augsburg“ einige Möglichkeiten zu bieten. So können einige interessante Aspekte der Fuggerstadt Augsburg aufgegriffen, aber auch auf persönliche Erfahrungen der Heimbewohner eingegangen werden. Des Weiteren bietet es die Möglichkeit, das Leben im Hofgarten-Carrée darzustellen.
 
Besonders der persönliche Faktor hat uns von diesem Titelthema überzeugt. So konnten weitere interessante Themengebiete: Hobbys, Gesundheit oder Ernährung verworfen werden. Aber auch das große Interesse von Frau Wild hat unsere Entscheidung in diese Richtung gelenkt.
 
 

3.2. Inhaltsverzeichnis

 
Die Gruppe hat besonderen Wert darauf gelegt, dass die Zeitschrift sowohl aus einem informativen, als auch einen „aktiven“ oder persönlichen Anteil besteht. Damit die Artikel tatsächlich dem Interesse der Leser entsprechen, wurden die verschiedenen Inhaltspunkte mit unserer Projektpartnerin besprochen. So wurde beispielsweise auf das Vorstellen der Mitarbeiter verzichtetet. Denn diese sind laut Frau Wild bereits bei allen Bewohnern bekannt und somit weniger bedeutsam.
 
Darüberhinaus wurde in Absprache mit Frau Wild die Begrüßung des Heimleiters durch einen Willkommensgruß von dem Team Heimzeitschrift-Hofgarten-Carrée ersetzt. So erhalten die Leser die Möglichkeit, ein Bild von den Redakteuren zu erhalten.
Diese Aspekte zeigen, dass eine gute Absprache notwendig ist, um tatsächlich den Interessen der Leser gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang sind auch die Interviews zu erwähnen. So konnten wir feststellen, welche Sehenswürdigkeiten im besonderen Interesse der Bewohner stehen. Dabei stellte sich zum Beispiel heraus, dass der geplante Artikel über das Neruda-Café weniger für Begeisterung sorgen würde. Somit wurden auch die weiteren Artikel in Rücksprache und auf Wunsch erstellt. Damit das Interesse beim Lesen aufrecht erhalten bleibt, wurden informative Aspekte und persönliche Erfahrungen abwechselnd eingefügt. Dies dient zur Auflockerung der Zeitschrift sowie zum Aufrechterhalten der Motivation.
 
Im Folgenden werden die Ebenen des Inhaltsverzeichnisses vorgestellt. Dabei stehen die überwiegenden Kategorien im Zusammenhang mit dem Titelthema.
 
  • Willkommensgruß durch die Verfasser der Zeitschrift. Dieser stellt die einzelnen Autoren vor und geht auf die Rahmenbedingungen ein. So wird der Heimzeitschrift eine persönliche Note verliehen.
  • Die Fuggerstadt Augsburg wird zu Beginn der Zeitschrift vorgestellt. Dabei wird auf die wichtigsten Fakten, Besonderheiten und Persönlichkeiten eingegangen. So erhält der Leser eine allgemeine Einführung in das Thema.
  • Mein Leben in Augsburg, Frau Reif’s Leben im Hofgarten-Carrée. Mit Hilfe eines Interviews mit der Heimbewohnerin Frau Reif werden einige persönliche. Erfahrungen rund um das Leben in Augsburg und im Hofgarten-Carrée festgehalten. Dabei werden auch Wünsche und Vorlieben thematisiert. Durch das Mitwirken der Bewohner entsteht ein besonderes Gefühl von Persönlichkeit. Dies wird auch durch das Foto von Frau Reif unterstützt.
  • Das Augsburger Rathaus ist nicht nur eine besondere Sehenswürdigkeit, sondern auch das Herzstück der Fuggerstadt. So wird über einige interessante Eigenschaften rund um das Rathaus und dem goldenen Saal berichtet. Zur Veranschaulichung des prachtvollen Gebäudes wurden einige Fotos hinzugefügt.
  • Mein Leben in Augsburg, Frau Rothers Leben im Hofgarten-Carrée. Auch Frau Rother berichtet über ihr Leben in der schwäbischen Stadt Augsburg. So werden vor allem besondere persönliche Plätze thematisiert. Auch auf die Aktivitäten innerhalb des Hofgarten-Carrées wird eingegangen. Um eine persönliche Verbindung zu ziehen, wurde mit Einverständnis von Frau Rother ein Foto vom Interview eingefügt.
  • Die Augsburger Puppenkiste ist weit über die Grenzen Augsburgs bekannt und sollte auch in der Heimzeitschrift ihren Platz finden. So wird über die interessante Geschichte des Marionettentheaters berichtet. Fotos ergänzen und Veranschaulichen den Artikel. Auch der Spielplan und die Öffnungszeiten werden beschrieben. Dies könnte eine mögliche Freizeitaktivität für die Bewohner und ihren Familien darstellen.
  • Das Augsburger Planetarium ist ein weiterer interessanter Ort in der Innenstadt Augsburg. Da ein Besuch im Augsburger Planetarium ein unvergessliches Erlebnis ist, wird das Planetarium zunächst grundlegend vorgestellt. Darüberhinaus wird ein Besuch im Planetarium näher erläutert und einige persönliche Erfahrungen beschrieben. Um das Flair des Planetariums auf die Seite des Lesers zu bringen, sind einige Bilder aus dem Kosmos eingefügt. In diesem Artikel werden nicht nur interessante Informationen vermittelt, sondern vielleicht auch der Wunsch nach einem persönlichen Besuch geweckt. So finden auch Eintrittspreise in diesem Artikel ihren Platz.
  • Rätsel und Rechnen & Bauernregeln stellt einen abwechslungsreichen Abschnitt in der Heimzeitschrift dar. Hier werden die Leser geistig gefordert und abgelenkt. So wird die Zeitschrift aufgelockert und die Bewohner erhalten die Möglichkeit zum Zeitvertreib. Dabei wurde auf Sudoku und Kreuzworträtsel zurückgegriffen. Auch die Lösungen wurden ein paar Seiten weiter eingefügt, wodurch die Bewohner die Möglichkeit zum Nachlesen erhalten. Die verschiedenen Bauerregeln wurden passend zum Zeitraum der Erscheinung der Zeitschrift ausgewählt. So wurde zum Beispiel auf den Altweibersommer eingegangen.
  • Sommerfest 2014 stellt einen besonderen Höhepunkt der Heimzeitschrift für die Bewohner dar. Denn hier wird eine Verbindung zum Leben im Hofgarten- Carrée gezogen. Darüberhinaus wird mit einigen Bildern das besondere Ereignis festgehalten. So können die Senioren ihren Familien vom Sommerfest berichten. Vielleicht findet sich auch der ein oder andere auf den Bildern wieder.
  • Die Bewohnerliste enthält Name und Zimmernummer der Bewohner. Diese dient dazu, das gemeinsame Leben der Heimbewohner innerhalb des Hofgarten- Carrees zu fördern. Die Idee entstand dabei im besonderen Maße aufgrund der Wünsche der Senioren. So kann ein gesellschaftliches Miteinander gefördert werden

 

3.3. Layout

 
Da sich unsere Zielgruppe aus Senioren zusammen setzte, stellte die Leserfreundlichkeit die oberste Priorität beim Prozess des Layoutings dar. So sollte die Zeitschrift übersichtlich, klar und vor allem lesbar sein. Durch das Schreib- und Layoutprogramm ‚Pages’ über iCloud wurde uns das Verfassen sowie die Gestaltung erleichtert. Alle Gruppenmitglieder verfügten über ein Apple-Account, mit dem man ortsunabhängig online auf das Tool zugreifen konnte. Darüberhinaus konnten alle erstellten Artikel für die Gruppenmitglieder freigeschalten werden. So wurde uns ein gleichzeitiges Bearbeiten ermöglicht. Die zahlreichen Bearbeitungseigenschaften des kollaborativen Schreibtools ließen es sogar zu, dass einzelne Artikel ganz einfach als zusammenhängende Zeitschrift zusammenfügt werden konnten.
 
Schon während der Schreibphase hatten wir die Möglichkeit, verschiedene vorgefertigte Layouts auszuwählen. So erschien uns das Layout “Klassische Newsletter” als besonders geeignet zu sein. Daher konnten bereits zu Beginn der Schreibphase einzelne Artikel zusammengestellt und einheitlich gestaltet werden. Die Farbtone Grün und Blau ziehen sich als roter Faden durch die gesamte Zeitschrift und dienen als Assoziation zum Hofgarten. Als Schriftart wurden hauptsächlich „Hoefler Text“ und “Avenir Text” mit der Schriftgröße 14 formatiert. Während des Prozesses, galt es immer zu beachten, dass es klar und lesbar für Senioren sein musste.
 

3.4. Bilder

 
Bilder spielen eine bedeutende Rolle in der Zeitschrift. Denn so wird die Zeitschrift schöner und lebendiger. Sie illustrieren den Text, machen ihn leicht verständlich und erhöhen die Vorstellungskraft beim Leser. Im Allgemeinen dient das Medium Bild zum Aufbewahren von Erinnerungen. Wir als Team sind davon überzeugt, dass es den Heimbewohnern eine riesige Freude bereitet, wenn sie sich selbst auf Bildern wieder entdecken. So ist auch die Zielgruppe Teil der Zeitung.

 

Urheberecht

Nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) wird das Recht des Urhebers an seine Werke geschützt. So zählen nach §1 des UrhG Werke der Literatur, Kunst und Wissenschaft zu den geschützten Werken. Demnach muss bei der Verwendung von Bildern das UrhG unbedingt gewahrt werden. 

Es gibt verschiedene Möglichkeit, Bilder für die Artikel zu finden. So stellt beispielsweise das Internet eine Möglichkeit dar. Allerdings muss dabei unbedingt auf das Urheberrecht geachtet werden. Daher bietet es sich an, Seiten wie ‚Wikimedia’ zu verwenden. Denn diese stellt ausgewählte Bilder zur freien Verwendung zur Verfügung.
 
Darüber hinaus besteht immer die Möglichkeit, eigenständige Fotos zu machen. Dafür ist keine teure oder professionelle Kamera notwendig. So verfügen auch viele Smartphones über gute Kameraeigenschaften. Dadurch können auch kurzfristig spannende Momente festgehalten werden. Auch in unserem Projekt wurde ein spontanes Handyfoto eingefügt.
 
Für gute Bilder ist im besonderen Maße die Idee dahinter wichtig. Mit Liebe zum Detail werden sie zum einzigartigen Informationsübermittler. Generell gilt es das Motto „Übung macht den Meister“ im Hinterkopf zu behalten.
 

Einverständniserklärung

 
Beim Fotografieren von Personen gilt es zu beachten, dass eine mündliche oder schriftliche Einverständniserklärung notwendig ist. Dies ist besonders für die Verwendung dieser Fotos wichtig. So wurden Frau Reif und Frau Rother bei ihrem Interview gefragt, ob jeweils ein Foto für das Illustrieren der Zeitschrift gemacht werden darf. Für das Veröffentlichen der Bilder haben wir zudem eine schriftliche Einverständniserklärung angefordert.
 
Für das erstellen einer Zeitschrift ist es generell ratsam, angemessene und passende Bilder zu verwenden. Kreativität und Inspiration spielen in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle. Diese kreative Arbeit hat in diesem Projekt allen Teammitgliedern Spaß gemacht.

3.5. Sprache


Da die Leser über unterschiedliche Bildungsstände verfügen, sollte die Sprache von leicht bis komplizierte variieren. So wird die Zeitschrift attraktiv und zugänglich für alle Leser.

3.6. Rechtliches

 
Für die Veröffentlichung von Zeitschriften müssen aus rechtlichen Gründen alle Urheber genannt werden. In unserem Projekt Heimzeitschrift Hofgarten-Carrée war es vorteilhaft, dass uns Einrichtungen wie die ‚Augsburger Puppenkiste’ oder das ‚Planetarium’ uns ihre privaten Bilder angeboten haben. Um urheberrechtlichen Schwierigkeiten aus den Weg zu gehen, haben wir zudem eigenständig Bilder gemacht. Aber auch Bilder von der Internetseite ‚Wikimedia’ haben in unserer Zeitung ihren Platz gefunden. Zudem wurden am unteren Seitenrand die Urheber aufgelistet.
 

3.7. Werkzeuge

 
Für die Erstellung der Zeitschrift ist es bedeutsam, gute Arbeitstools zu verwenden. Denn so kann das kollaborative, zeit- und ortsunabhängige Arbeiten um einiges erleichtert werden.
 

E-Mail


Um im Kontakt mit unserer Projektpartnerin Frau Wild zu bleiben, schien uns die klassische E- Mail als angemessen zu sein. Durch sie konnten wir problemlos mit Frau Wild kommunizieren.
 

Facebook

 
Für die interne Kommunikation zwischen den Teammitgliedern wurde viel über Facebook gearbeitet. So waren Interaktivität, Zeit- und Ortsunabhängigkeit auf dieser Internetseite besonders überzeugend. Über Facebook konnte über Nachrichten, Neuigkeiten und allgemeinen Rückmeldungen der Kontakt gehalten werden. Auch Dateien oder Bilder konnten hochgeladen und Links zur Bearbeitung geteilt werden. Facebook bietet viele Funktionen, die eine Zusammenarbeit ermöglichen. Um allerdings gemeinsam einen Text zu schreiben, musste ein weiteres Tool her.
 

Google Docs

 
Google Docs ist für die Bewältigung von Gruppenaufgaben sinnvoll, weil man gleichzeitig einen gemeinsam Text schreiben kann. Das Programm ist online, zeit- und ortsunabhängig. Für unsere Gruppenarbeit war Google Docs ein wichtiges Bearbeitungstool. Allerdings fehlte für das Erstellen von Artikeln in diesem Tool der kreative und gestalterische Aspekt.
 

Pages – iCloud


Nach unseren Erfahrungen ist es wichtig, ein gutes Schreib- und Layoutprogramm für die Zeitschrift zu verwenden. Denn dieses hat einen großen Einfluss auf die kreative Tätigkeit und somit auch auf die Qualität der Artikel. Wir haben uns für das Programm ‚Pages’ von iCloud entschieden, weil es uns durch schöne und professionelle Layouts sehr inspirieren konnte. Mit vielseitigen Funktionen ermöglichte es uns, die Ideen zu verwirklichen. Außerdem war die Nutzerfreundlichkeit ein weiterer überzeugender Aspekt. Generell hat das Programm das Gestalten der Artikel und die Zusammenstellung der Zeitschrift erleichtert. Allerding ist für dieses Tool ein Apple-Account unabdingbar.
 

4. Tipps für Nachahmer



4.1. Datenschutz

 
In Deutschland ist der Datenschutz ein Grundrecht (Recht auf informationelle Selbstbestimmung). Danach kann der Betroffene grundsätzlich selbst darüber entscheiden, wem er welche persönlichen Informationen bekannt gibt (Art. 2 Abs. 1 GG und Art. 1 Abs. 1 GG). Deshalb muss man bei der Erstellung von Zeitschriften unbedingt auf das Veröffentlichen von Bildern achten. Eine Einwilligung von abgelichteten Personen ist unbedingt notwendig. Dies sollte bereits bei der Planung von Interviews oder anderen Treffen beachtet werden.
 
“Eine Absprache mit der Heimleitung, der Einwilligungserklärungen der einzelnen Personen vorliegen, ist hier vor Erstellen, Verwendung und Veröffentlichung von Bildern unbedingt erforderlich.” (Projekt Heimzeitschrift Diakonie Karl-Sommer-Stift)
 

4.2. Coverbild

 
Ideen für ein Coverbild können von Anfang an gesammelt werden. Die Pflegeeinrichtung wurde aufgrund des naheliegenden Garten ‚Hofgarten-Carrée’ benannt. Dieser Faktor führte im Laufe des Arbeitsprozesses dazu, dass ein Foto des Gartens als Coverbild verwendet wurde. Bereits währen der ersten Treffen wurden Bilder für die Zeitung gesammelt.
 

4.3. Interviewführung

 
Bei der Interviewführung ist es sehr hilfreich, ein Aufnahmegerät zu verwenden, um das Gespräch aufzuzeichnen. So hat man beim Verfassen der Artikel eine gute Gedächtnisstütze. Auch ist es ratsam, Bilder von den interviewten Personen zu machen. Diese lassen später eine anschauliche Gestaltung der Artikel zu. Dabei sollte bereits bei der Interviewplanung über eine Einverständniserklärung nachgedacht werden. Dies vermeidet Stress zu einem späteren Zeitpunkt.
 
Weiterhin gilt es auf einen gewissen Wohlfühlfaktor zu achten. So war es in unserem Fall im besonderen Maße wichtig, die Senioren über das Aufnahmegerät aufzuklären. Zudem haben wir nachgefragt, ob sie einer Aufnahme des Interviews einwilligen. Diese Aufklärung ist wichtig, um den Senioren gewisse Ängste zu nehmen. Auch beim schießen der Fotos haben wir die Interviewten über deren Verwendung aufgeklärt.
 
Darüber hinaus gilt es einen passenden Ort für das Interview auszuwählen. Dabei ist es in diesem Fall wichtig, den Senioren zuvor die Anzahl der teilnehmenden Interviewer zu nennen. So hatten bei unserem Projekt die Senioren die Möglichkeit, sich zwischen ihrer eigenen Wohnung und einem Aufenthaltsraum zu entscheiden. Da alle Gruppenmitglieder am Interview teilgenommen haben, entschieden sich beide Senioren für den Aufenthaltsraum. Denn so fühlten sie sich nicht in ihrer kleinen Wohnung bedrängt. Erst wenn der Wohlfühlfaktor stimmt, kann das Interview gestartet werden.
 
Wir haben die Senioren ebenfalls darüber informiert, dass wir ihnen vor der Veröffentlichung der Zeitschrift die Artikel zum Korrekturlesen zur Verfügung stellen. Wir wollten die Senioren wissen lassen, dass wir ihnen den Artikel lesen lassen, bevor wir ihn veröffentlichen. So können sich beide Seiten, sowohl der Interviewer als auch der Interviewte sicher fühlen, einen der Wahrheit entprechenden Artikel zu veröffentlichen.
 

4.4. Broschürendruck

 
Wir haben den Ratschlag bezüglich des Broschürendrucks von Studenten, die dieses Projekt bereits durchgeführt haben, befolgt. So haben wir die Zeitschrift als PDF exportiert und sie erst am Drucker als “Broschürendruck” ausdrucken lassen. Für Nachahmer kann der Uni-Copyshop als Druckerei empfohlen werden. Dieser ist nicht nur zuverlässig, sondern bietet Studenten einen guten Preis an. So konnten wir aufgrund der großen Menge eine bisschen Rabatt heraushandeln.
 
Generell ist es wichtig zunächst die Kosten mit dem Projektpartner abzuklären. Erst nach einer Einwilligung sollte die Zeitschrift in den Druck gegeben werden. Auch ist es empfehlenswert, eine Rechnung vom Copshop direkt an den Projektpartner senden zu lassen. 



5. Quellen

Bundesministerium der Justitz und für Verbraucherschutz (2014). Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz). Verfügbar unter: http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/BJNR012730965.html

Deutsche Bundestag (2010). Die Grundrechte. Verfügbar unter: https://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122